Digital Detox – 5 Tipps, um wieder die Kontrolle zu bekommen

5 Digital Detox Tipps

Fühlst du dich ständig angespannt und bist von den ständigen Anfragen überlastet? Dein Smartphone ist nicht nur ein praktisches Gadget zur Bewältigung deines Alltages – es kann auch eine Quelle von Stress sein. Digital Detox ist die Antwort – hier sind 5 Tipps, die dir helfen, die Kontrolle zurück zu gewinnen.

„Digital Detox – 5 Tipps, um wieder die Kontrolle zu bekommen“ weiterlesen

TAN-Generator ohne Batterien: so wird er auf USB-Kabel umgebaut – DIY Anleitung

Batterien wieder leer? Das Problem ist bald dauerhaft gelöst. Die Anleitung zeigt, wie ein batteriebetriebener TAN-Generator auf USB umgebaut wird. Nie wieder Batterien vom TAN-Generator wechseln. „TAN-Generator ohne Batterien: so wird er auf USB-Kabel umgebaut – DIY Anleitung“ weiterlesen

Öko-FIRE: Darum passt finanzielle Freiheit und Nachhaltigkeit zusammen.

FIRE steht für Financial Independence – Retiring Early. Eine Bewegung von Personen, die einen sparsamen Lebensstil führen, damit sie nicht mehr arbeiten gehen müssen – und das ist verdammt ökologisch!  „Öko-FIRE: Darum passt finanzielle Freiheit und Nachhaltigkeit zusammen.“ weiterlesen

Earthships – Energieautarke Häuser als kostengünstige Öko-Architektur

Earthships sind Häuser, die aus lokal verfügbaren Baustoffen hergestellt werden und fast ihre komplette Energie selbst erzeugen. Sie haben das Potential, eine neue Ära in der nachhaltigen Architektur einzuleiten. Erdschiffe sind so entworfen, dass sie das Regenwasser nutzen und die eigenen Abwässer selbst reinigen. Kanalisation und zentrale Groß-Kläranlagen könnten damit der Vergangenheit angehören. „Earthships – Energieautarke Häuser als kostengünstige Öko-Architektur“ weiterlesen

Brennnessel – Warum du nicht auf das Superfood verzichten solltest

Hier die wichtigsten Inhaltsstoffe, mit der die Brennnessel vielen gesunde Lebensmittel weit überlegen ist. Ob als Tee, Spinat oder Salat – suche dir die Form aus, die dir schmeckt. Sie wächst beinahe überall, lässt sich leicht trocknen und zu Tee oder als Zusatz zum Essen verarbeiten. Hier die wichtigsten Inhaltsstoffe, mit der die Brennnessel vielen gesunde Lebensmittel weit überlegen ist. Vielen ist sie nur als brennendes Unkraut am Rand von Feldern und Wegen bekannt, doch in ihr stecken mehr lebenswichtige Mineralstoffe als in manchen Salaten oder Vitamine, auf die viele Früchte neidisch wären.

  • 13-mal so viel Eisen wie in Kopfsalat
  • 70-mal so viel Vitamin C wie in Äpfeln
  • 4-mal so viel Proteine wie in Eiern

Diese Werte sind bezogen auf 100g Brennnessel-Pulver im Vergleich mit frischen Lebensmitteln. Da der Protein-Gehalt so hoch ist, sind Brennnesselprodukte auch schon im Leistungssport bei Bodybuilding als Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau. Aber auch für die vegane Ernährung sind sie eine gute Protein-Quelle (Daten von Nährwertrechner.de)

Weiterhin steckt in den Blättern viel

  • Vitamin A (Regeneration von Haut und Nervensystem und wichtig bei proteinreicher Ernährung)
  • Vitamin B3 (Aufbau von Haut, Muskeln und Nerven)
  • Calcium (Zähne und Knochen)

Wo bekomme ich Brennnesselpulver als Nahrungsergänzungsmittel her?

Sie lassen sich einfach zu einem Strauß sammeln und an einem dunklen und luftigen Ort trocknen. Wenn der Strauß in wenigen Tage getrocknet ist, lassen sich die Blätter zwischen den Fingern leicht in einem Zug vom Stängel abstreifen. Einige Brennhaare überleben das Trocknen, wer also sensible Finger hat sollte Handschuhe tragen. Mittlerweile gibt es im Handel neben dem üblichen Tee auch Brennnesselpulver oder schon verarbeitete Brennnessselpräparate als Nahrungsergänzungmittel kaufen.

Wer keine Brennnesseln zum sammeln in der Nähe hat, kann natürlich auch Brennnessel-Pulver im Handel bestellen. Kaufen muss jedoch nicht sein, da sich Brennnessel-Pulver auch leicht selbst herstellen lässt.

Wie nutze ich Brennnessel-Pulver in der Ernährung?

Das Pulver aus den Blättern kann zu Backwaren wie Brot oder Cracker einfach mit dazu gegeben werden. Es lassen sich auch gut Proteinshakes und Smoothies damit machen, falls gerade keine frischen Brennnesseln zur Hand sind. Aber auch zu Suppen lässt es sich einfach dazugeben und verleiht ihnen einen nussig-aromatischen Geschmack. Es kann wie ein Gewürz verwendet werden – je nach geschmacklichem Empfinden. Einfach testen, was gefällt.

Hier die Vorteile der Brennnessel, die sie gegenüber vielen Salaten und Früchten hat:

1. Brennesseln können fast das gesamte Jahr geerntet werden

Brennnesseln sind mehrjährige Pflanzen. Sie bilden ein unterirdisches Wurzelsystem, in dem sie Nährstoffe speichern und sich in der unmittelbaren Umgebung ausbreiten. Deswegen stehen sie immer in größeren Ansammlungen weil es sich oft um ein- und dieselbe Pflanze handelt. So kann schnell mit Schere und Handschuhen ein Strauß gepflückt werden. Sie wachsen überall dort in Massen, wo Erde bewegt wurde. Sie lieben die Ränder von Feldern und Wäldern. Brennnesseln lieben nährstoffreichen, sandige Böden, Durch ihre Brennhaare schützen sie sich vor vielen Tieren. Wer nicht seinen Salat aufwändig vor Schnecken schützen möchte, ist mit einer kleinen Brennnessel-Ecke im Garten oder einer Brachfläche in der Nähe bestens mit gesundem Wildgemüse versorgt.

2. Brennnesseltee als Textilien und Dünger – Brennnessel als Alleskönner

Wer Brennnesseln als Salat, Spinat oder Pesto nutzen möchte, sollte nur die Triebspitzen verwenden, da sie am aromatischsten sind. Vom Geschmack mit Spinat vergleichbar. Für Tee und Pulver eigenen sich die Blätter der gesamten Pflanze. Früher wurde aus den Fasern des Stängels Nesseltuch oder Seile hergestellt, da die Faser besonders reißfest sind. Dies ist auch der Grund, warum man sie besser mit einer Schere abschneidet, statt sie auszureißen. In Form von selbstgemachter Brennnessel-Jauche wird sie in vielen Ländern als Biodünger eingesetzt.


ähnliche Artikel


Pilze auf Kaffeesatz züchten: Mein erster Shiitake Pilz

Selber Pilze züchten ist einfacher als gedacht. Mit altem Kaffeesatz, Sägespäne und einfachen Küchenutensilien lassen sich aus Biomüll eigene Shiitake Pilze züchten. Diese Anleitung zeigt dir meinen Weg zum ersten Shiitake-Pilz.

Shiitake, der König der Pilze

Shiitake ist einer der begehrtesten Speisepilze, besonders in Ostasien. In China wird er aufgrund seiner Inhaltsstoffe in der traditionellen chinesischen Medizin gegen Tumore, Entzündungen oder Arteriosklerose als wirksamster Heilpilz eingesetzt. Er enthält Vitamine und Proteine. Besonders Vitamin B12, was für die vegane Ernährung wichtig ist. Als holzzersetzender Baumpilz besiedelt er das Holz toter oder geschwächter Bäume. So wurde er ursprünglich auf Stammstücken von Hartholzbäume gezüchtet, aber auch auf anderen Nährmedien wie Stroh, Kaffee oder Sägespänen wächst der Pilz.

Körnerbrut zum Pilze züchten

Zu Anfang braucht es natürlich Shiitake-Pilze. Aus gekauften Pilzen lassen sich Stücke herausschneiden und auf einem Nährmedium vermehren. Dies ist jedoch recht kompliziert, weil es ein sehr sauberes Arbeiten erfordert. Eine gute Beschreibung liefert Wikibooks über Pilzanbau. Viel einfacher ist es fertige Pilzbrut als Körnerbrut oder Impfdübel zu kaufen.

Da ich Holzstämme beimpfen wollte, habe ich mir Impfdübel bestellt, die mit Shiitake-Mycel bewachsen waren. Meine kamen von Mushroomvalley aus Portugal, sehr netter Verkäufer! In den Tütchen befand sich noch ein wenig Körnerbrut, mit dem damals die Holzdübel besiedelt wurden. Diese wollte ich nicht ungenutzt wegwerfen, deshalb startete ich das Experiment mit Kaffeesatz. Die eigentlichen Impdübel habe ich für meine Holzstämme aus Linde und Walnuss benutzt.

Update: nach diesem Experiment habe ich die Methode verbessert und hier in einer genaueren Anleitung beschrieben.

Pilzzucht auf Kaffeesatz und Sägespänen

Schon früher hatte ich Kaffeesatz gesammelt, der mir aber immer nach ein paar Tagen verschimmelt ist. Das zeigt, wie viele Nährstoffe noch in dem Kaffesatz stecken. Um die wenige Körnerbrut nicht an den Schimmel zu verlieren, muss der Kaffeesatz frei von jeglichen Sporen anderer Pilze sein. Da ich Espresso liebe, habe ich mehrere Espressokannen. Wenn in ihnen Espresso zubereitet wird, wird heißes Wasser mit hohem Druck durch den Kaffee gepresst. Das Resultat ist Kaffesatz, wo garantiert nichts mehr drin lebt. Nach dem Abkühlen habe ich eine dieser Kannen aufgeschraubt und ein wenig Körnerbrut auf den Kaffeesatz gelegt, zugeschraubt und den Kocher in einer Tüte auf die Heizung gestellt.

Shiitake-Myzel auf Kaffeesatz in einem Espressokocher
Shiitake-Myzel auf Kaffeesatz in einem Espressokocher

Nach circa zwei Wochen war der Kaffeesatz gut durchwachsen. Die Getreidekörner aus der Körnerbrut sind noch gut zu erkennen. Für die weitere Vermehrung, habe ich ein Gemisch aus Sägespänen und Kaffeesatz hergestellt. Als Mischungsverhältnis habe ich zu zwei Teilen Sägespäne einen Teil Kaffeesatz reingemischt. Zum Sterilisieren habe ich es in einer Schale in einem Schnellkochtopf für circa 45 Minuten gekocht.

Substrat mit Körnerbrut und Kaffeesatz impfen

Nach dem langsamen Abkühlen habe ich den mit Shiitake-Myzel durchwachsenen Kaffeesatz unter das Substrat gemischt.

Substrat mit Kaffeesatz-Myzel impfen
Substrat mit Kaffeesatz-Myzel impfen

Das ganze dann in eine Tüte gegeben und an einem warmen, dunklen Ort stehenlassen. Die Tüte nicht luftdicht verschließen – Pilze brauchen Sauerstoff zum wachsen. Einfach mit einem Watte-Stopfen das Luftloch verschließen. So ist für den Luftaustausch gesorgt, ohne dass andere Pilze oder Bakterien das Substrat besiedeln können – das habe ich leider erst später gelernt, nach dem lange Zeit der Pilz nicht wachsen wollte.

Der erste Shiitake auf Kaffeesatz wird geerntet

Ein paar Wochen später die Überraschung: der erste Shiitake-Pilz drückt beult die Abdeckfolie aus.

der erste Pilz wächst im Kaffeesatz-Sägespäne Substrat
der erste Pilz wächst im Kaffeesatz-Sägespäne Substrat

Die weißen Stellen sind das Myzel – ebenso die tief braunen. Was nicht appetitlich ausschaut ist in Wahrheit der eigentliche Shiitake-Pilz. Das was wir essen und als Pilz betrachten sind nur seine „Fortpflanzungsorgane“.


ähnliche Artikel zu Shiitake-Pilzzucht


 

4 Gründe, warum Leitungswasser nachhaltiger ist, als Mineralwasser aus der Flasche

Mineralwasser in Flaschen ist circa 450-mal umweltschädlicher als Leitungswasser. Studien belegen, dass Leitungswasser in vielen Fällen gesünder ist, als abgefülltes Trinkwasser in Flaschen. Fakten zur Nachhaltigkeit von Mineralwasser und Leitungswasser aus dem Hahn.

1. Ökobilanz: Leitungswasser und Mineralwasser aus der Flasche im Vergleich

Eine Studie aus der Schweiz hat versucht, die Ökobilanz beider Produkte zu vergleichen. Dazu wurden die Prozesse der Trinkwassergewinnung von Leitungswasser, wie auch von Mineralwasser, bezogen auf ihren gesamten Produktlebenszyklus verglichen. Dies beinhaltet beim Leitungswasser die Trinkwassergewinnung, Aufbereitung und Transport durch das Trinkwassernetz. Beim Mineralwasser die Flaschenherstellung, Abfüllung und den Transport. Hier zeigte sich, dass stilles, ungekühltes Mineralwasser durchschnittlich etwa 450-mal mehr die Umwelt belastet, als Trinkwasser aus dem Hahn. Wichtige Einflussfaktoren auf das Ergebnis waren:

Herkunft des Mineralwassers (Transportdistanz Quelle-Supermarkt)
Kühlung von Wasserflaschen (Supermarkt und heimische Küche)
Transport der Wasserflaschen vom Supermarkt bis in die Wohnung
Beim Trinkwasser aus der Leitung kann die Ökobilanz deutlich verbessert werden, wenn es vor dem Trinken nicht gekühlt oder in einem Wassersprudler (Soda-Gerät) mit Kohlensäure versetzt. Wer nicht auf einen Wassersprudler verzichten möchte, kann die Ökobilanz durch seinen konsequenten Einsatz verbessern. Er sollte mindestens für einen Liter pro Tag über fünf Jahre hinweg genutzt werden. Dann lohnt sich die Anschaffung eines Sprudlers finanziell und auch ökologisch.

2. Transportwege: LKW-Transporte von Wasserflaschen belasten die Umwelt

Trinkwasser in Flaschen werden meist per LKW von den Abfüllanlagen über Umwege bis in die Supermärkte gebracht. Die zurückgelegte Transportstrecke einer Wasserflasche hängt damit von deren Abfüllort ab. Regionale Wasserquellen sind also zu bevorzugen, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Greenpeace Stuttgart hat exemplarisch die unterschiedlichen Trinkwasserflaschen in Stuttgarts Supermärkten untersucht. Ergebnis: die Trinkwasserflaschen aus der Region, hatte nur 37 Kilometer bis zum Supermarkt zurückgelegt. Das am weitesten gereiste Wasser stammt aus dem französischen Zentralmassiv. Es hatte ein Transportstrecke von 769 Kilometern. Im Durchschnitt wurden die Wasserflaschen ca. 256 Kilometer weit transportiert. Mit dem Wasser muss natürlich auch die Verpackung – also Glas- oder Plastikflaschen – mittransportiert werden, einmal zur Abfüllanlage, zuammen mit dem Mineralwasser in den Supermarkt und dann nach Hause. Ausgetrunken wird die Flasche im Recyclingsystem entweder gespült und wieder befüllt (Mehrweg: Glas- und robuste Plastikflaschen) oder zerkleinert und zu anderen Plastikprodukten weiterverarbeitet (Einweg: dünne PET-Plastikflaschen).

3. Qualität: Leitungswasser wird strenger kontrolliert als Mineral- und Tafelwasser

Leitungswasser ist wohl eines, der am strengsten kontrolliertesten Lebensmittel in Deutschland. Laut der Trinkwasserverordnung, wird Leitungswasser auf insgesamt 36 Stoffe untersucht, die in hohen Mengen für die Gesundheit bedenklich sind. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung schreiben nur die Untersuchung auf 23 Stoffe vor. Trinkwasser wird beispielsweise auf Pestizide bzw. Pflanzenschutzmittel untersucht, Tafel- und Mineralwasser nicht. Durch diese Untersuchungen, die in allen Trinkwasseraufbereitungswerken durchgeführt werden, ergibt sich ein flächendeckendes Bild von der Belastung von Grundwasser oder Oberflächenwasser von Flüssen und Seen durch Dünger und Pestizide.

4. Weichmacher, BPA und andere hormonell wirkende Substanzen in PET-Plastikflaschen

Ein besonderer Aspekt kommt noch bei Mineralwasser in Plastikflaschen zum Tragen. Viele Substanzen, die aus der Plastikflasche in das Mineralwasser übergehen, wirken auf das Hormonsystem des Menschen. In einer Studie von Toxikologen wurden Glas- und Mineralwasserflaschen auf hormonell wirkende Substanzen untersucht. Im Experiment wurden Schnecken in den Flaschen gehalten und deren Vermehrungsraten miteinander verglichen. Schnecken sind dafür bekannt, dass sie sensibel auf Östrogen-artige Substanzen reagieren. Östrogen gehört zu den weiblichen Sexualhormonen. Die Schnecken in PET-Plastikflaschen verdoppelten ihre Fortpflanzung. Die Forscher führen dies auf Chemikalien zurück, die aus dem Plastik der PET-Flaschen heraustreten und das Hormonsystem der Schnecken verändern. Deswegen wird auch empfohlen, BPA-freie Trinflaschen zu benutzen.

Leitungswasser: nachhaltiger als sein Ruf!

Aus diesen Gründen empfehlen die Toxikologen zum Trinken Leitungswasser aus dem Wasserhahn zu nehmen. Dies ist nicht nur streng kontrolliert, sondern auch frei von Umwelthormonen. Es muss nicht aufwändig transportiert werden, kommt aus der Region und es fällt kein Plastikmüll an. Im Vergleich zu Trinkwasser aus dem Supermarkt kostet es fast nichts und lästiges Schleppen der Flaschen ist nicht notwendig. Der Geschmack von Leitungswasser ist abhängig von der Herkunft und der Qualität der Wasserleitungen. Wer es nicht mag, kann es durch Wasser-Sprudler mit Kohlensäure versetzen oder mit Zitronensaft oder Gurkenscheiben verbessern.


ähnliche Artikel zu diesem Thema Plastikflaschen

Weichmacher in Plastikflaschen – alternative Trinkflaschen zu Nalgene & Co


3 Gründe sich statt vegetarisch konsequent vegan zu ernähren

Viele Menschen entscheiden sich aus Umweltschutz und ethischen Gründen dazu, sich fleischfrei zu ernähren. Doch ohne Tiermast und Schlachthöfe funktioniert auch eine vegetarische Ernährung nicht. Was ist der Unterschied zwischen vegan und vegetarisch? 3 Gründe, warum eine vegane Ernährung der vegetarischen vorzuziehen ist.

10% der deutschen Bevölkerung ernähren sich vegetarisch, 1,1% leben vegan (Quelle: Reishunger)

1. Tierschutz – auch bei vegetarischer Ernährung werden Tiere geschlachtet

Keine Tiere zu essen bedeutet nicht, dass Tiere dadurch nicht transportiert, gemästet und geschlachtet werden. Die Produktionsbetriebe für Milch und Eier sind quasi identisch mit den Betrieben für die Fleischproduktion.

Ohne Steak, keine Milch – ohne Milch, keinen Käse

Die Milchkuh gibt Milch, doch das macht sie nicht freiwillig. Kühe lassen sich nur melken, wenn sie ihre Kälber säugen. Eine Milchkuh hat etwa eine Lebenserwartung von vier bis fünf Jahren. Dann sinkt ihre Milchleistung und Krankheiten häufen sich. Die Kuh ist nicht mehr profitabel genug und wird geschlachtet. Da ihr Fleisch durch die intensive Milchproduktion nicht mehr besonders schmackhaft ist, wird es nur noch als Hackfleisch weiterverarbeitet und landet in der Fleischtheke.
In der Lebenszeit einer Milchkuh kalbt diese circa drei bis vier Mal. Die Kälber werden zeitnah von der Mutterkuh getrennt – denn ihre Milch ist für den Menschen bestimmt und nicht für das Kalb. Die männlichen Kälber gehen entweder in die Kälbermast (fünf bis sechs Monate) oder in die Bullenmast (15 bis 18 Monate) und werden anschließend geschlachtet. Den weibliche Kälbern ist  entweder eine Zukunft als Milchkuh vorherbestimmt oder sie wandern, wie ihre männlichen Artgenossen, in die Kälbermast.

Männliche Küken als Abfall

Nicht anders läuft es in der Produktion von Eiern ab. In befruchteten Eier reifen entweder Hähne oder Hennen heran. Da in der Fleischindustrie spezielle Hühnerlinien genutzt werden, legen diese als Legehenne entweder viele Eier oder haben als Masthühner einen hohen Fleischansatz. Männliche Küken von Legehennen können natürlich keine Eier legen. Auch zur Mast taugen sie nicht, weil sie weniger Fleischansatz haben als Masthühner. Sie haben dadurch keine Wert und werden kurz nach dem Schlüpfen getötet. Entweder sie landen im Schredder oder werden vergast.

2. Umweltschutz – Futtermittelproduktion verbraucht einen Großteil der weltweiten Ackerflächen

Circa 90% der weltweiten Soja-Ernte und 50% des weltweit angebauten Getreides wird ausschließlich zur Tiermast verwendet. Dies ist ein sehr verschwenderischer Weg, um die notwendigen Kalorien für die Ernährung zu bekommen. Denn für die Produktion von 1kg Fleisch braucht es 22kg Getreide und 20.000l Wasser. [Quelle: Ist vegane Ernährung gesund?]
Würden sich alle Menschen vegetarisch ernähren, würde zwar die Zahl der Masttiere sinken, doch ohne Futtermittelproduktion könnte der weltweit steigende Bedarf an Milch, Käse, tierischen Fetten und Lederprodukten nicht befriedigt werden.

Nicht zu vernachlässigen ist der Beitrag der konventionellen Landwirtschaft mit Gülle Kunstdünger zum Klimawandel. Durch dessen Folgen wie starke Niederschläge oder lange Trockenzeiten kommt es in einigen Regionen zu Hungersnöten. Klimaflüchtlinge sind die Folge.

3. Menschenschutz – vegane Ernährung reduziert Landgrabbing

Als Landgrabbing oder Landraub bzw. Landnahme wird die oftmals gewaltätige Aneignung von Landflächen bezeichnet. Auftraggeber sind internationale Agrarkonzerne, Banken, Pensionskassen oder andere mächtige Institutionen oder Gruppen. Die ansässige Bevölkerung verliert damit die Möglichkeit, selbst Nahrungsmittel für den Eigenverbrauch oder als Einkommensquelle anzubauen. Vertreibung, Flucht und Armut sind die Folgen. Auf den illegitim angeeigneten Agrarflächen werden dann Agrarprodukte für den Weltmarkt produziert. Also auch Futtermittel für die Tiermast. Schätzungen zufolge, gehen weltweit von 50 Millionen bis 220 Millionen Hektar Ackerland aus, die durch Landgrabbing enteignet wurden. Zum Vergleich: die EU hat eine Fläche von 180 Millionen Hektar.

Landlosenbewegung – die Opfer von Landgrabbing organisieren sich

Im „Sojagürtel“ von Südamerika werden hauptsächlich Sojabohnen für die europäische Tierhaltung angebaut. Dieser erstreckt sich über Brasilien, Paraguay und Argentinien. In riesigen Monokulturen werden hier mit hohem Einsatz von Pestiziden und Dünger gentechnisch verändertes Soja angebaut. Das Nachsehen haben zehntausende Bauern und Bäuerinnen, die von ihren Feldern vertrieben wurden. Denn je größer die Monokulturen sind, desto eher rentiert sich die kapitalintensive Landwirtschaft mit teurem Saatgut und High-Tech Landwirtschaftsmaschinen. Die Vertriebenen haben sich zu zahlreichen Landlosenbewegungen zusammengeschlossen. Die größten sind zum Beispiel die international ausgerichtete Organisation La Via Campesina (dt.: der bäuerliche Weg) oder in Brasilien die Movimento dos Sem Terra (dt.: Bewegung der Landarbeiter ohne Boden). Beide setzen sich für eine Landreform und eine gerechte Justiz ein. Sie kritisieren die Willkür von Polizei und Militär in den betroffenen Ländern und den Einfluss von großen multinationalen Agrarkonzernen auf Politik. Werden Feldfrüchte direkt gegessen (also vegan – ohne Umweg über Tiere) ist Flächenverbrauch nur ein Bruchteil im Vegleich mit Futtermittelanbau.

Vegan ist das konsequente Vegetarisch

Die Art und Weise wie wir uns ernähren hat großen Einfluss auf die Umwelt und die Lebensbedingungen der Menschen, die direkt oder indirekt von der Nahrungsmittelproduktion betroffen sind. Die Weg der Nahrungsmittel ist viel weiter als nur bis zum nächsten Supermarkt. Die Produktionskette vieler Nahrungsmittel (besonders von tierischen Produkten) reicht quer über den gesamten Globus. Die Änderung von einer fleischhaltigen Ernährungsweise hin zu einem vegetarischen Konsumstil geht in die richtige Richtung. Vegetarismus ist ein sinnvolles Übergangsstadium hin zum Veganismus. Wer vegan lebt, entscheidet sich konsequent für den Schutz von Menschenrechten, sowie Tier- und Umweltschutz.


ähnliche Artikel


Ökologischer Fußabdruck – seit dieser Woche zerstören wir unsere Lebensgrundlage

Am 1. August  2018 war der Tag, an dem wir alle erneuerbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr aufgebraucht haben. Für den Rest des Jahres betreiben wir Raubbau an der Natur und leben über unsere ökologischen Grenzen. Wie hat sich unser ökologischer Fußabdruck verändert und wie steht es im Ländervergleich?

World Overshoot Day – der Tag an dem wir über die Verhältnisse leben

Das Global Footprint Network errechnet für jedes Jahr den Zeitpunkt, an welchem wir jedes Jahr die ökologische Belastungsgrenze für das Leben auf der Erde erreichen. Der Earth Overshoot Day  für das Jahr 2018 war diese Woche. Dies bedeutet, dass wir für den Rest des Jahres mehr Wälder abholzen, als nachwachsen können, mehr Fische fangen, als für die Erholung der Fischbestände benötigt werden und mehr CO2 durch die Verbrennung von Öl und Kohle ausstoßen, als die Wälder und Ozeane absorbieren können.

Verbrauch an Erden pro Land, wenn alle denselben Lebensstil hätten (Daten: 2016 www.overshootday.org)
Verbrauch an Erden pro Land, wenn alle denselben Lebensstil hätten (Daten: 2016 www.overshootday.org)

Wie wird der ökologische Fußabdruck berechnet?

Das Footprint Network ist eine Forschungseinrichtung, die sich der Berechnung von regionalen und nationalen Flächenverbräuchen widmet. Zu diesem Zweck werden wie in einem Buchhaltungssystem die Flächen an intakten Biosystemen berechnet, die Menschen in einer Region brauchen, um ihre Konsumbedürfnisse zu befriedigen. Zum Beispiel für die Menge des Fleisch- und Fischkonsums wird die notwendige Fläche berechnet, die an Weideland und Fischereigebieten notwendig ist, um diesen Bedarf zu decken. Alle Flächenanteile für die Herstellung der Konsumgüter werden addiert und bilden damit den ökologischen Fußabdruck für die Menschen in einem Land. Der World Overshoot Day ist der Tag, an welchem alle Menschen auf der Welt die Ressourcen konsumiert haben, die auf unserem Planeten innerhalb seiner ökologischen Grenzen erzeugt werden können.

Eigenen Fußabruck berechnen

Wie ist dein ökologischer Fußabdruck? Dafür findes du im Netz verschiedene Rechner, die anhand von einzelnen Fragen deinen Flächenverbrauch berechnen. So erfährst du, wie viele Erden benötigt würden, wenn alle deinen Lebensstil hätten.

Ökologischer Fußabdruck der Menschheit wächst

Der Tag, an dem der World-Overschoot-Day ist, verlagert sich immer weiter an dem Jahresanfang. Das heißt, trotz Zunahme von ökologischem Bewusstsein in der Bevölkerung, wächst der Ressourcenverbrauch der Menschheit. 1971 war das Jahr, an dem die Menschheit erstmals am 21. Dezember alle Ressourcen für das laufende Jahr vor Jahresende verbraucht hatte. Dieser Tag verschob sich von von Jahr zu Jahr immer weiter in Richtung Jahresbeginn – bis zum 1. August 2018.

Armut ist ökologisch vorteilhaft

Hätte alle Menschen den Flächenverbrauch von Indien, würden wir prima auf unserem einen Planeten leben können – es wäre eine global nachhaltige Gesellschaft. Erstaunlich ist, dass je ärmer die Bevölkerung eines Landes ist, desto ökologischer lebt sie. In der Studie wurden 150 Länder miteinander verglichen. Die EinwohnerInnen von Eritrea leben am nachhaltigsten. Dicht gefolgt von der Bevölkerung von Osttimor und Haiti. Den größten Flächenverbrauch pro Kopf hat Luxembourg, Australien, USA und Kanada.

Ländervergleich – Unterschiede im Lebens- und Konsumstil

Die Studie vom Footprint Network unterscheidet einzelne Länder und berechnet den Flächenverbrauch der notwendig wäre, wenn alle Menschen den Lebens- und Konsumstil der EinwohnerInnen dieses Landes hätten. Das Land mit dem größten Fußabdruck ist Australien mit 5,4 Erden, dicht gefolgt von den USA mit 4,8 Erden. Da Australien eher dünn besiedelt ist, reicht die Fläche von Australien aus, um alle EinwohnerInnen zu versorgen. Die USA allerdings bräuchte eine Fläche, die mehr als doppelt so groß wäre, wie das eigene Land. Deutschland steht mit 3,1 Erden auf Platz 6 und bräuchte ebenso mehr als die doppelte Landesfläche. China steht auf Platz 12 und wir bräuchte nur 2,0 Erden, wenn wir alle in China leben würden.

Armut ist ökologisch vorteilhaft

Hätte alle Menschen den Flächenverbrauch von Indien, würden wir prima auf unserem einen Planeten leben können – es wäre eine global nachhaltige Gesellschaft. Erstaunlich ist, dass je ärmer die Bevölkerung eines Landes ist, desto ökologischer lebt sie. In der Studie wurden 150 Länder miteinander verglichen. Die EinwohnerInnen von Eritrea leben am nachhaltigsten. Dicht gefolgt von der Bevölkerung von Osttimor und Haiti. Den größten Flächenverbrauch pro Kopf hat Luxembourg, Australien, USA und Kanada.

Warum China ökologischer ist als gedacht

Durch die Bevölkerungsgröße (ca. 1,4 Mrd) ist China das Land, was global den größten Flächenverbrauch hat. Gleich danach kommt die USA mit nur 0,32 Mrd EinwohnerInnen und dann Indien (1,2 Mrd) und Russland mit 0,14 Mrd EinwohnerInnen. Dies zeigt, dass China und Indien zwar einen hohen Flächenverbrauch haben, aber pro Kopf betrachtet sehr viel ökologischer leben als wir in Europa, Nordamerika oder Japan. Erst ein umweltschädlicher Konsumstil mit Flugreisen, Privatauto, Einfamilienhaus und fleischreicher Ernährung machen es möglich, dass der Flächenverbrauch viel höher ist, als unser Ökosystem verkraften kann. Aus diesem Grund ist der ökologische Fußabdruck in hoch industriealisierten Ländern so hoch.


ähnliche Artikel zum Thema Nachhaltigkeit:


Anstieg des Meeresspiegels – Karte der Gebiete, die in Deutschland betroffen sind

Wie sieht die deutsche Küste aus, wenn der Meeresspiegel um 5 Meter steigt? Durch den Klimawandel schmelzen die Polkappen und der Meeresspiegel steigt. Überflutungen an den Küsten von Nordsee und Ostsee werden zunehmen, bis weite Teile Norddeutschlands unter Wasser stehen. Eine interaktive Karte zeigt die Gebiete, die dem Meeresspiegelanstieg zum Opfer fallen werden.

Globaler Anstieg vom Meeresspiegel

Kleine Inselstaaten wie die Malediven, die teilweise nur circa einem Meter über dem Meeresspiegel liegen, trifft der Klimawandel am härtesten. Jede Sturmflut spült ein Teil der Küste in den Ozean, bis ein kompletter Staat verschwunden ist. Doch das Problem trifft nicht nur die Ozeane. Auch die Meeresspiegel von Nord- und Ostsee steigen kontinuierlich. Stark betroffen sind Gebiete mit flachen Küsten und Flussdeltas. Global lebt die Mehrheit der Menschen in Gebieten, die nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen. Circa acht der zehn größten Städte der Welt liegen in niedrigen Küstenbereichen.

Karte mit überfluteten Gebieten in Deutschland

Die Seite Floodmaps ist eine interaktive Karte, die anhand eines selbst gewählten Anstieg des Meeresspiegels die dadurch überfluteten Regionen darstellt. Auf Grundlage einer Karte von Google Maps wird anhand der Höhendaten von der NASA eine zweite Karte mit den überfluteten Gebieten gelegt. Beispielsweise ist ein Anstieg des Meeresspiegels von 5m bis 2100 laut dem US-amerikanischen Klimaforscher James Hansen durchaus realistisch. Die Karte zeigt für Deutschland bei einem um fünf Meter gestiegenen Meeresspiegel, dass weite Teile der Nordseeküste unter Wasser stehen. Oldenburg und Bremen liegen dann direkt an der Küste. Eine langgezogene Bucht erstreckt sich bis nach Lüneburg und die niederländischen Städte Amsterdamm und Rotterdamm teilen zusammen mit den ostfriesischen Inseln dasselbe Schicksal: sie sind von der Bildfläche verschwunden und liegen auf dem Grund der Nordsee.

Warum steigt der Meeresspiegel, wenn die Pole schmelzen?

Durch den Klimawandel erwärmt sich die Atmosphäre. Dadurch schmelzen die Eisschilde an den Polkappen und das Schmelzwasser lässt die Gesamtwassermenge der Ozeane ansteigen. Doch dies ist nicht die einzige Ursache. Je wärmer das Wasser wird, desto mehr dehnt es sich aus. Also auch ohne das Schmelzwasser von den Eisschilden in Grönland und der Antarktis würden sich die Meere durch die Klimaerwärmung ausdehnen, was zu einem Anstieg des Meerespiegels führt. Zusätzlich zu den Polkappen schmelzen auch die Gletscher in den Gebirgen, die letztendlich über die Flüsse ins Meer münden und dadurch auch einen Beitrag am Anstieg haben.

Klimaflüchtlinge als Folge von einem steigenden Meeresspiegel?

Steigt der Meeresspiegel, kommt es immer häufiger zu Überflutungen an den Küstenregionen. In Zukunft müssen alle Nationen verstärkt in Küstenschutzprogramme investieren, um ihre Bevölkerung zu schützen. Nicht jeder Staat kann seine EinwohnerInnen schützen. Bangkok, Mumbai, Shanghai, London und New York sind alles Millionenstädte, die direkt an der Küste liegen. Für vielen Menschen, besonders in Stadtteilen in denen Menschen mit geringem Einkommen wohnen, werden die Überflutungen zu einem Fluchtgrund werden. Doch auch in Regionen ohne direkte Überflutungsgefahr, kann der Anstieg des Meeresspiegels zu einem Problem werden. Neben dem Eis auf den Polen schmelzen auch die Gletscher in den Gebirgen. Dies kann zu zwei Problemen führen: Überschwemmungen an Flüssen, da das Schmelzwasser nicht schnell genug abgeführt werden kann und ein Versiegen von Flüssen, wenn die Gletscher komplett abgeschmolzen sind. Damit kann es zu Problemen mit der Trinkwasserversorgung kommen. In welchen Regionen es schon jetzt zu Klimaflüchtlingen kommt, zeigt diese Karte.

Armut durch Versalzung der Böden

Durch das salzige Meerwasser wird Agrarfläche in Küstennähe unbrauchbar. Viele Arbeitsplätze in der Landwirtschaft werden dadurch vernichtet. Salzwassereinbrüche ins Grundwasser machen nicht nur den Anbau von Nutzpflanzen unmöglich. Auch das Trinkwasser für die dort lebenden Menschen muss einergieaufwändig gereinigt werden. Durch Umkehrosmose-Anlage kann aus Salzwasser wieder Trinkwasser gewonnen werden, doch der Preis dafür ist enorm, da die Anlagen viel Energie benötigen. So führt der Anstieg des Meeresspiegels indirekt zur Verarmung und ganzer Landstriche – diese Menschen werden woanders eine neue Heimat suchen müssen. Am Beispiel von Bangladesch wird schon jetzt deutlich, wie die Versalzung die Versorgung mit Nahrungsmitteln von vielen Menschen bedroht.


ähnliche Artikel