Stress erfolgreich abbauen – meine Strategien für mehr Entspannung

Stress kennst du bestimmt auch! Das Netz ist voll mit Strategien, wie Stress abgebaut werden kann. Nachhaltigkeit bedeutet auch, sorgsam mit den eigenen Ressourcen umzugehen. Hier beschreibe ich die Strategien, die mir geholfen haben wieder zu mehr Entspannung im Alltag zu kommen. „Stress erfolgreich abbauen – meine Strategien für mehr Entspannung“ weiterlesen

Faktencheck – Argumente der Klimaskeptiker: CO2 als Dünger

Entgegen den wissenschaftlichen Erkenntnissen finden sich immer wieder Klimaskeptiker, die haarsträubende Behauptungen in den Raum stellen. Eine davon ist die Relativierung des Klimawandels. Sie behaupten, mit mehr CO2 geht es dem Planeten besser. Es ist wie Dünger für die Pflanzen. Stimmt das? „Faktencheck – Argumente der Klimaskeptiker: CO2 als Dünger“ weiterlesen

Fleischesser leben ökologischer als Vegetarier

Die Ernährung von Vegetariern ist nicht in jedem Fall ökologischer, als die von Fleischessern. Vergleicht man die CO2-Emissionen, die bei der Produktion von Lebensmitteln entstehen, zeigen sich verblüffenden Ergebnisse. Fleisch kann ökologischer sein, als eine vegetarische Ernährung. „Fleischesser leben ökologischer als Vegetarier“ weiterlesen

Digital Detox – 5 Tipps, um wieder die Kontrolle zu bekommen

5 Digital Detox Tipps

Fühlst du dich ständig angespannt und bist von den ständigen Anfragen überlastet? Dein Smartphone ist nicht nur ein praktisches Gadget zur Bewältigung deines Alltages – es kann auch eine Quelle von Stress sein. Digital Detox ist die Antwort – hier sind 5 Tipps, die dir helfen, die Kontrolle zurück zu gewinnen.

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TAN-Generator ohne Batterien: so wird er auf USB-Kabel umgebaut – DIY Anleitung

Batterien wieder leer? Das Problem ist bald dauerhaft gelöst. Die Anleitung zeigt, wie ein batteriebetriebener TAN-Generator auf USB umgebaut wird. Nie wieder Batterien vom TAN-Generator wechseln. „TAN-Generator ohne Batterien: so wird er auf USB-Kabel umgebaut – DIY Anleitung“ weiterlesen

Öko-FIRE: Darum passt finanzielle Freiheit und Nachhaltigkeit zusammen.

FIRE steht für Financial Independence – Retiring Early. Eine Bewegung von Personen, die einen sparsamen Lebensstil führen, damit sie nicht mehr arbeiten gehen müssen – und das ist verdammt ökologisch!  „Öko-FIRE: Darum passt finanzielle Freiheit und Nachhaltigkeit zusammen.“ weiterlesen

Earthships – Energieautarke Häuser als kostengünstige Öko-Architektur

Earthships sind Häuser, die aus lokal verfügbaren Baustoffen hergestellt werden und fast ihre komplette Energie selbst erzeugen. Sie haben das Potential, eine neue Ära in der nachhaltigen Architektur einzuleiten. Erdschiffe sind so entworfen, dass sie das Regenwasser nutzen und die eigenen Abwässer selbst reinigen. Kanalisation und zentrale Groß-Kläranlagen könnten damit der Vergangenheit angehören. „Earthships – Energieautarke Häuser als kostengünstige Öko-Architektur“ weiterlesen

Brennnessel – Warum du nicht auf das Superfood verzichten solltest

Hier die wichtigsten Inhaltsstoffe, mit der die Brennnessel vielen gesunde Lebensmittel weit überlegen ist. Ob als Tee, Spinat oder Salat – suche dir die Form aus, die dir schmeckt. Sie wächst beinahe überall, lässt sich leicht trocknen und zu Tee oder als Zusatz zum Essen verarbeiten. Hier die wichtigsten Inhaltsstoffe, mit der die Brennnessel vielen gesunde Lebensmittel weit überlegen ist. Vielen ist sie nur als brennendes Unkraut am Rand von Feldern und Wegen bekannt, doch in ihr stecken mehr lebenswichtige Mineralstoffe als in manchen Salaten oder Vitamine, auf die viele Früchte neidisch wären.

  • 13-mal so viel Eisen wie in Kopfsalat
  • 70-mal so viel Vitamin C wie in Äpfeln
  • 4-mal so viel Proteine wie in Eiern

Diese Werte sind bezogen auf 100g Brennnessel-Pulver im Vergleich mit frischen Lebensmitteln. Da der Protein-Gehalt so hoch ist, sind Brennnesselprodukte auch schon im Leistungssport bei Bodybuilding als Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau. Aber auch für die vegane Ernährung sind sie eine gute Protein-Quelle (Daten von Nährwertrechner.de)

Weiterhin steckt in den Blättern viel

  • Vitamin A (Regeneration von Haut und Nervensystem und wichtig bei proteinreicher Ernährung)
  • Vitamin B3 (Aufbau von Haut, Muskeln und Nerven)
  • Calcium (Zähne und Knochen)

Wo bekomme ich Brennnesselpulver als Nahrungsergänzungsmittel her?

Sie lassen sich einfach zu einem Strauß sammeln und an einem dunklen und luftigen Ort trocknen. Wenn der Strauß in wenigen Tage getrocknet ist, lassen sich die Blätter zwischen den Fingern leicht in einem Zug vom Stängel abstreifen. Einige Brennhaare überleben das Trocknen, wer also sensible Finger hat sollte Handschuhe tragen. Mittlerweile gibt es im Handel neben dem üblichen Tee auch Brennnesselpulver oder schon verarbeitete Brennnessselpräparate als Nahrungsergänzungmittel kaufen.

Wer keine Brennnesseln zum sammeln in der Nähe hat, kann natürlich auch Brennnessel-Pulver im Handel bestellen. Kaufen muss jedoch nicht sein, da sich Brennnessel-Pulver auch leicht selbst herstellen lässt.

Wie nutze ich Brennnessel-Pulver in der Ernährung?

Das Pulver aus den Blättern kann zu Backwaren wie Brot oder Cracker einfach mit dazu gegeben werden. Es lassen sich auch gut Proteinshakes und Smoothies damit machen, falls gerade keine frischen Brennnesseln zur Hand sind. Aber auch zu Suppen lässt es sich einfach dazugeben und verleiht ihnen einen nussig-aromatischen Geschmack. Es kann wie ein Gewürz verwendet werden – je nach geschmacklichem Empfinden. Einfach testen, was gefällt.

Hier die Vorteile der Brennnessel, die sie gegenüber vielen Salaten und Früchten hat:

1. Brennesseln können fast das gesamte Jahr geerntet werden

Brennnesseln sind mehrjährige Pflanzen. Sie bilden ein unterirdisches Wurzelsystem, in dem sie Nährstoffe speichern und sich in der unmittelbaren Umgebung ausbreiten. Deswegen stehen sie immer in größeren Ansammlungen weil es sich oft um ein- und dieselbe Pflanze handelt. So kann schnell mit Schere und Handschuhen ein Strauß gepflückt werden. Sie wachsen überall dort in Massen, wo Erde bewegt wurde. Sie lieben die Ränder von Feldern und Wäldern. Brennnesseln lieben nährstoffreichen, sandige Böden, Durch ihre Brennhaare schützen sie sich vor vielen Tieren. Wer nicht seinen Salat aufwändig vor Schnecken schützen möchte, ist mit einer kleinen Brennnessel-Ecke im Garten oder einer Brachfläche in der Nähe bestens mit gesundem Wildgemüse versorgt.

2. Brennnesseltee als Textilien und Dünger – Brennnessel als Alleskönner

Wer Brennnesseln als Salat, Spinat oder Pesto nutzen möchte, sollte nur die Triebspitzen verwenden, da sie am aromatischsten sind. Vom Geschmack mit Spinat vergleichbar. Für Tee und Pulver eigenen sich die Blätter der gesamten Pflanze. Früher wurde aus den Fasern des Stängels Nesseltuch oder Seile hergestellt, da die Faser besonders reißfest sind. Dies ist auch der Grund, warum man sie besser mit einer Schere abschneidet, statt sie auszureißen. In Form von selbstgemachter Brennnessel-Jauche wird sie in vielen Ländern als Biodünger eingesetzt.


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Pilze auf Kaffeesatz züchten: Mein erster Shiitake Pilz

Selber Pilze züchten ist einfacher als gedacht. Mit altem Kaffeesatz, Sägespäne und einfachen Küchenutensilien lassen sich aus Biomüll eigene Shiitake Pilze züchten. Diese Anleitung zeigt dir meinen Weg zum ersten Shiitake-Pilz.

Shiitake, der König der Pilze

Shiitake ist einer der begehrtesten Speisepilze, besonders in Ostasien. In China wird er aufgrund seiner Inhaltsstoffe in der traditionellen chinesischen Medizin gegen Tumore, Entzündungen oder Arteriosklerose als wirksamster Heilpilz eingesetzt. Er enthält Vitamine und Proteine. Besonders Vitamin B12, was für die vegane Ernährung wichtig ist. Als holzzersetzender Baumpilz besiedelt er das Holz toter oder geschwächter Bäume. So wurde er ursprünglich auf Stammstücken von Hartholzbäume gezüchtet, aber auch auf anderen Nährmedien wie Stroh, Kaffee oder Sägespänen wächst der Pilz.

Körnerbrut zum Pilze züchten

Zu Anfang braucht es natürlich Shiitake-Pilze. Aus gekauften Pilzen lassen sich Stücke herausschneiden und auf einem Nährmedium vermehren. Dies ist jedoch recht kompliziert, weil es ein sehr sauberes Arbeiten erfordert. Eine gute Beschreibung liefert Wikibooks über Pilzanbau. Viel einfacher ist es fertige Pilzbrut als Körnerbrut oder Impfdübel zu kaufen.

Da ich Holzstämme beimpfen wollte, habe ich mir Impfdübel bestellt, die mit Shiitake-Mycel bewachsen waren. Meine kamen von Mushroomvalley aus Portugal, sehr netter Verkäufer! In den Tütchen befand sich noch ein wenig Körnerbrut, mit dem damals die Holzdübel besiedelt wurden. Diese wollte ich nicht ungenutzt wegwerfen, deshalb startete ich das Experiment mit Kaffeesatz. Die eigentlichen Impdübel habe ich für meine Holzstämme aus Linde und Walnuss benutzt.

Update: nach diesem Experiment habe ich die Methode verbessert und hier in einer genaueren Anleitung beschrieben.

Pilzzucht auf Kaffeesatz und Sägespänen

Schon früher hatte ich Kaffeesatz gesammelt, der mir aber immer nach ein paar Tagen verschimmelt ist. Das zeigt, wie viele Nährstoffe noch in dem Kaffesatz stecken. Um die wenige Körnerbrut nicht an den Schimmel zu verlieren, muss der Kaffeesatz frei von jeglichen Sporen anderer Pilze sein. Da ich Espresso liebe, habe ich mehrere Espressokannen. Wenn in ihnen Espresso zubereitet wird, wird heißes Wasser mit hohem Druck durch den Kaffee gepresst. Das Resultat ist Kaffesatz, wo garantiert nichts mehr drin lebt. Nach dem Abkühlen habe ich eine dieser Kannen aufgeschraubt und ein wenig Körnerbrut auf den Kaffeesatz gelegt, zugeschraubt und den Kocher in einer Tüte auf die Heizung gestellt.

Shiitake-Myzel auf Kaffeesatz in einem Espressokocher
Shiitake-Myzel auf Kaffeesatz in einem Espressokocher

Nach circa zwei Wochen war der Kaffeesatz gut durchwachsen. Die Getreidekörner aus der Körnerbrut sind noch gut zu erkennen. Für die weitere Vermehrung, habe ich ein Gemisch aus Sägespänen und Kaffeesatz hergestellt. Als Mischungsverhältnis habe ich zu zwei Teilen Sägespäne einen Teil Kaffeesatz reingemischt. Zum Sterilisieren habe ich es in einer Schale in einem Schnellkochtopf für circa 45 Minuten gekocht.

Substrat mit Körnerbrut und Kaffeesatz impfen

Nach dem langsamen Abkühlen habe ich den mit Shiitake-Myzel durchwachsenen Kaffeesatz unter das Substrat gemischt.

Substrat mit Kaffeesatz-Myzel impfen
Substrat mit Kaffeesatz-Myzel impfen

Das ganze dann in eine Tüte gegeben und an einem warmen, dunklen Ort stehenlassen. Die Tüte nicht luftdicht verschließen – Pilze brauchen Sauerstoff zum wachsen. Einfach mit einem Watte-Stopfen das Luftloch verschließen. So ist für den Luftaustausch gesorgt, ohne dass andere Pilze oder Bakterien das Substrat besiedeln können – das habe ich leider erst später gelernt, nach dem lange Zeit der Pilz nicht wachsen wollte.

Der erste Shiitake auf Kaffeesatz wird geerntet

Ein paar Wochen später die Überraschung: der erste Shiitake-Pilz drückt beult die Abdeckfolie aus.

der erste Pilz wächst im Kaffeesatz-Sägespäne Substrat
der erste Pilz wächst im Kaffeesatz-Sägespäne Substrat

Die weißen Stellen sind das Myzel – ebenso die tief braunen. Was nicht appetitlich ausschaut ist in Wahrheit der eigentliche Shiitake-Pilz. Das was wir essen und als Pilz betrachten sind nur seine „Fortpflanzungsorgane“.


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4 Gründe, warum Leitungswasser nachhaltiger ist, als Mineralwasser aus der Flasche

Mineralwasser in Flaschen ist circa 450-mal umweltschädlicher als Leitungswasser. Studien belegen, dass Leitungswasser in vielen Fällen gesünder ist, als abgefülltes Trinkwasser in Flaschen. Fakten zur Nachhaltigkeit von Mineralwasser und Leitungswasser aus dem Hahn.

1. Ökobilanz: Leitungswasser und Mineralwasser aus der Flasche im Vergleich

Eine Studie aus der Schweiz hat versucht, die Ökobilanz beider Produkte zu vergleichen. Dazu wurden die Prozesse der Trinkwassergewinnung von Leitungswasser, wie auch von Mineralwasser, bezogen auf ihren gesamten Produktlebenszyklus verglichen. Dies beinhaltet beim Leitungswasser die Trinkwassergewinnung, Aufbereitung und Transport durch das Trinkwassernetz. Beim Mineralwasser die Flaschenherstellung, Abfüllung und den Transport. Hier zeigte sich, dass stilles, ungekühltes Mineralwasser durchschnittlich etwa 450-mal mehr die Umwelt belastet, als Trinkwasser aus dem Hahn. Wichtige Einflussfaktoren auf das Ergebnis waren:

Herkunft des Mineralwassers (Transportdistanz Quelle-Supermarkt)
Kühlung von Wasserflaschen (Supermarkt und heimische Küche)
Transport der Wasserflaschen vom Supermarkt bis in die Wohnung
Beim Trinkwasser aus der Leitung kann die Ökobilanz deutlich verbessert werden, wenn es vor dem Trinken nicht gekühlt oder in einem Wassersprudler (Soda-Gerät) mit Kohlensäure versetzt. Wer nicht auf einen Wassersprudler verzichten möchte, kann die Ökobilanz durch seinen konsequenten Einsatz verbessern. Er sollte mindestens für einen Liter pro Tag über fünf Jahre hinweg genutzt werden. Dann lohnt sich die Anschaffung eines Sprudlers finanziell und auch ökologisch.

2. Transportwege: LKW-Transporte von Wasserflaschen belasten die Umwelt

Trinkwasser in Flaschen werden meist per LKW von den Abfüllanlagen über Umwege bis in die Supermärkte gebracht. Die zurückgelegte Transportstrecke einer Wasserflasche hängt damit von deren Abfüllort ab. Regionale Wasserquellen sind also zu bevorzugen, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Greenpeace Stuttgart hat exemplarisch die unterschiedlichen Trinkwasserflaschen in Stuttgarts Supermärkten untersucht. Ergebnis: die Trinkwasserflaschen aus der Region, hatte nur 37 Kilometer bis zum Supermarkt zurückgelegt. Das am weitesten gereiste Wasser stammt aus dem französischen Zentralmassiv. Es hatte ein Transportstrecke von 769 Kilometern. Im Durchschnitt wurden die Wasserflaschen ca. 256 Kilometer weit transportiert. Mit dem Wasser muss natürlich auch die Verpackung – also Glas- oder Plastikflaschen – mittransportiert werden, einmal zur Abfüllanlage, zuammen mit dem Mineralwasser in den Supermarkt und dann nach Hause. Ausgetrunken wird die Flasche im Recyclingsystem entweder gespült und wieder befüllt (Mehrweg: Glas- und robuste Plastikflaschen) oder zerkleinert und zu anderen Plastikprodukten weiterverarbeitet (Einweg: dünne PET-Plastikflaschen).

3. Qualität: Leitungswasser wird strenger kontrolliert als Mineral- und Tafelwasser

Leitungswasser ist wohl eines, der am strengsten kontrolliertesten Lebensmittel in Deutschland. Laut der Trinkwasserverordnung, wird Leitungswasser auf insgesamt 36 Stoffe untersucht, die in hohen Mengen für die Gesundheit bedenklich sind. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung schreiben nur die Untersuchung auf 23 Stoffe vor. Trinkwasser wird beispielsweise auf Pestizide bzw. Pflanzenschutzmittel untersucht, Tafel- und Mineralwasser nicht. Durch diese Untersuchungen, die in allen Trinkwasseraufbereitungswerken durchgeführt werden, ergibt sich ein flächendeckendes Bild von der Belastung von Grundwasser oder Oberflächenwasser von Flüssen und Seen durch Dünger und Pestizide.

4. Weichmacher, BPA und andere hormonell wirkende Substanzen in PET-Plastikflaschen

Ein besonderer Aspekt kommt noch bei Mineralwasser in Plastikflaschen zum Tragen. Viele Substanzen, die aus der Plastikflasche in das Mineralwasser übergehen, wirken auf das Hormonsystem des Menschen. In einer Studie von Toxikologen wurden Glas- und Mineralwasserflaschen auf hormonell wirkende Substanzen untersucht. Im Experiment wurden Schnecken in den Flaschen gehalten und deren Vermehrungsraten miteinander verglichen. Schnecken sind dafür bekannt, dass sie sensibel auf Östrogen-artige Substanzen reagieren. Östrogen gehört zu den weiblichen Sexualhormonen. Die Schnecken in PET-Plastikflaschen verdoppelten ihre Fortpflanzung. Die Forscher führen dies auf Chemikalien zurück, die aus dem Plastik der PET-Flaschen heraustreten und das Hormonsystem der Schnecken verändern. Deswegen wird auch empfohlen, BPA-freie Trinflaschen zu benutzen.

Leitungswasser: nachhaltiger als sein Ruf!

Aus diesen Gründen empfehlen die Toxikologen zum Trinken Leitungswasser aus dem Wasserhahn zu nehmen. Dies ist nicht nur streng kontrolliert, sondern auch frei von Umwelthormonen. Es muss nicht aufwändig transportiert werden, kommt aus der Region und es fällt kein Plastikmüll an. Im Vergleich zu Trinkwasser aus dem Supermarkt kostet es fast nichts und lästiges Schleppen der Flaschen ist nicht notwendig. Der Geschmack von Leitungswasser ist abhängig von der Herkunft und der Qualität der Wasserleitungen. Wer es nicht mag, kann es durch Wasser-Sprudler mit Kohlensäure versetzen oder mit Zitronensaft oder Gurkenscheiben verbessern.


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