Recup Becher: So funktionieren die Mehrwegbecher und die Rückgabe

RECUP-Becher: endlich die Mehrweg-Lösung für Coffee-to-go!

Der RECUP-Becher ist ein robuster Mehrwegbecher, den du anstelle eines Einwegbechers in zahlreichen Cafés, Tankstellen oder Bäckereien bekommst. Beim nächsten Besuch gibst du den Becher einfach wieder ab und erhältst dein Pfand zurück. Es fallen 1 € Pfand für den Becher und 1 € Pfand für den passenden Deckel an.

Mehrwegsystem als Lösung für den Plastikmüll

Du hast garantiert schon einmal die braunen oder mintgrünen Kunststoffbecher von RECUP gesehen. Die schlichten Becher sind das erste große Mehrwegsystem für Coffee-to-go im Alltag. Inzwischen gibt es die Becher landesweit an mehreren Tausend Cafés, Bäckereien, Tankstellen oder Spätis.

Was bedeutet RECUP?

Das „RE“ in RECUP steht für die drei zentralen Prinzipien dieses Mehrwegsystems:

  • Reuse – wiederverwendbare Getränkebecher
  • Return – Rückgabe an knapp 20.000 Rücknahmestellen
  • Repeat – benutze deinen Becher so oft du willst

Dieses Mehrwegsystem zählt damit zu den größten in Deutschland. Mit jedem RECUP-Becher schützt du die Umwelt, da am Ende kein nicht recycelbarer Pappbecher mit Kunststoffbeschichtung im Müll landet.

Wo kann man RECUP Becher zurückgeben?

Die Rückgabe der Becher ist überall dort möglich, wo auch RECUP-Becher ausgegeben werden. Aktuell gibt es mehrere Tausend Rücknahmestellen für die Mehrwegbecher in Deutschland und Österreich. Auf dieser Karte findest du alle Rückgabestellen in deiner Nähe. Du kannst jederzeit vorbeigehen, deinen Mehrwegbecher abgeben und bekommst dein Pfand zurück.

Du kannst den Becher überall dort zurückgeben, wo du ihn auch bekommen kannst – egal ob du was kaufst oder nicht

Was macht das Mehrwegsystem so umweltfreundlich?

Die Mehrwegbecher sind sehr robust designt und können dadurch häufig wiederverwendet werden. Nach der Rückgabe werden sie gereinigt und stehen anschließend wieder für neue Getränke zur Verfügung. Beschädigte Becher können nach der Reinigung zu neuen Bechern recycelt werden. Möglich macht das die Verwendung eines lebensmittelechten Kunststoffs. Alle Becher und Deckel bestehen aus Polypropylen. Dieser Kunststoff kann beliebig oft eingeschmolzen und zu neuen Kunststoffprodukten verarbeitet werden.

Und wie ist die Ökobilanz im Vergleich zu Einwegbechern?

Eine Studie des Umweltbundesamts hat ergeben, dass sich der Mehraufwand für die Herstellung eines Mehrwegbechers bereits ab der fünfzehnten Nutzung für die Umwelt lohnt. Ein Einwegbecher aus Pappe ist nämlich gar nicht so nachhaltig wie viele vielleicht denken. Hintergrund ist die Beschichtung an der Innenseite des Pappbechers: diese ist aus Kunststoff und ist mit der Pappe verklebt. Deswegen lässt sich so ein Einwegbecher aus Pappe nicht recyceln.

Hintergrund: Wie verdient RECUP Geld?

Ein solches Mehrwegsystem ist natürlich mit einem hohen Aufwand verbunden. Die Becher müssen entworfen, hergestellt und an jede einzelne Ausgabestelle geliefert werden. Für uns Verbraucherinnen und Verbraucher ist die Nutzung kostenlos – du zahlst lediglich das Pfand, das du bei der Rückgabe zurückerhältst.

Das RECUP-Mehrwegsystem finanziert sich über die Beiträge der teilnehmenden Gastronomiebetriebe. Cafés und Bäckereien zahlen für die Bereitzstellung der Becher. Im Gegenzug sparen sie Einwegverpackungen ein und reduzieren dadurch Kosten für Einkauf und Entsorgung. Zusätzlich zeigen sie damit ihre Bereitschaft, im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Fazit: Den Einwegbechern den Kampf ansagen!

Die Mehrwegbecher von RECUP gibt es mittlerweile flächendeckend in ganz Deutschland und mittlerweile auch in Österreich. Dadurch ist es wirklich total einfach geworden, sie überall wieder zurückzugeben. Das Pfand von jeweils einem Euro für den Becher und einem Euro für den Deckel klingt erst einmal viel beim Kauf des ersten Coffee-to-go, aber beim Dosenpfand war die Empörung über die Höhe auch erst einmal groß. Und wie ungewohnt ist mittlerweile der Blick von leeren Getränkedosen am Straßenrand? Genau – und so könnte es auch mit den vielen Einweg-Kaffeebechern sein. Es braucht sie nicht mehr zu geben – du hast es in der Hand!


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